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Stand:
12.06.10
Fahrradtour vom 18.04.2009
Am Samstag den 18.April 2009 trafen sich die Kinder und
Jugendlichen des Stadt Fanfarenzuges Blau- Weiß Sendenhorst um 15.00 Uhr am
Bürgerhaus. Von da aus starteten wir mit unserem Fahrrad nach Albersloh.
Unterwegs machten wir kleine Pausen, wo wir uns mit Getränken und Süßigkeiten
stärkten. In Albersloh angekommen stürmten wir die Eisdiele, denn wir hatten uns
eine große Verstärkung verdient, nachdem das Wetter es nicht ganz so gut mit uns
meinte. Nachdem wir uns alle gestärkt hatten machten wir uns wieder auf den
Heimweg. Gegen ca. 18.00 Uhr erreichten wir alle wieder gesund, aber müde das
Bürgerhaus.
Für den schönen, gelungenen Ausflug bedankt sich der
Vergnüngungsausschuss mit einem kräftigen…
Spiel gut
Spiel besser
Spiel am Besten!

Stadtfanfarenzug
hat in 35 Jahren viel erlebt
Sendenhorst. Auf eine bewegte 35-jährige Geschichte mit vielen Höhen
und einigen Tiefen blickt am Sonntag, 7. September, der Stadtfanfarenzug
„Blau-Weiß Sendenhorst“ zurück. Ein Blick in die Chronik macht die wechselvolle
Entwicklung des Musikzuges deutlich.

Fein herausgeputzt präsentierte
sich der Stadtfanfarenzug vor der Feier zum 30-jährigen Bestehen im Garten des
Hauses Siekmann.
Der „Fanfarenzug Sendenhorst“ wurde im Jahr 1973
gewissermaßen bei einem Thekengespräch von Ernst Wördemann aus Angelmodde und
Hubert Wessel in seiner Gaststätte „Alten Gasthaus Suermann“ gegründet.
Wördemann hatte die Instrumente, Wessel die Kontakte und den entsprechenden
Probenraum. Nach der Gründungsversammlung des Fanfarenzuges wurde zwei bis drei
Mal in der Woche geprobt. „Als Belohnung für den ersten Marsch, der sauber
gespielt wurde, bekamen wir von der Vereinswirtin Lotte Wessel ein 30-Liter-Fass
Pils spendiert“, heißt es in der Chronik. Die erste Generalversammlung wurde
abgehalten, auf der Ernst Wördemann als erster Vorsitzender, Hubert Wessel als
zweiter Vorsitzender, Peter Fabian als Schriftführer und Laurenz Volkery als
Kassierer gewählt wurden. Pro Übungsabend wurde 50 Pfennige als Beitrag in die
Kasse gezahlt.

Auch vereinseigene Tänzerinnen waren beim
Jubiläum vor fünf Jahren im Sendenhorster Bürgerhaus dabei.
Ein Jahr später hatte der Zug bereits fünf Märsche im
Repertoire – und 25 Mitglieder. Es wurden die ersten Uniformen angeschafft. Die
Jungen trugen eine schwarze Hose, weißes Hemd und schwarze Schleife. Und die
Mädchen hatten einen schwarzen Rock, eine weiße Bluse, schwarze Schleife und
schwarze Stiefel an. Der erste öffentliche Auftritt fand am 24. Februar 1974
statt – beim Karneval der Kolpingfamilie.

So
kennt man ihn in der Stadt: Bei Festen draußen oder drinnen ist der Fanfarenzug
im Einsatz.
Die
steigende Mitgliederzahl machte die Anschaffung weiterer Instrumente notwendig:
Die ersten Ventilfanfaren kamen 1974 hinzu. Allerdings: Ernst Wördemann kannte
sich mit diesen Instrumenten nicht aus. Und so übergab er die musikalische
Leitung an Dieter Hinkämper, der sich bereit erklärte, die Probenarbeit zu
übernehmen. Außerdem trat der Gründungsvorstand zurück, um Neuwahlen zu
ermöglichen. Hubert Wessel wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt. Seine
Stellvertreter wurden Peter Fabian und Bernhard Wildemann.
Im Januar 1975 wurde die schwarz-weiße Uniform gegen eine blau-weiße getauscht.
Es wurden hellblaue Uniformjacken und für die jüngeren Mitglieder Kapes
angeschafft. Die schwarzen Hosen und Röcke wurden gegen weiße getauscht. Als
Kopfbedeckung wurden hellblaue Schiffchen getragen. Es war zugleich die
Geburtsstunde des neuen Namens: Stadtfanfarenzug „Blau-Weiß“ Sendenhorst. Dieser
veranstaltete seine erste große Musikschau im Festzelt auf dem Lambertiplatz.
Dieter Hinkämper sei es zu verdanken, dass der Fanfarenzug seinen eigenen
„Sound“ gefunden habe, heißt es in der Chronik. „Dadurch wurden wir bis weit
über die Grenzen von Sendenhorst bekannt und gerne als musikalischer Unterhalter
eingeladen.“
Ein Jahr später löste Johannes Sander Hubert Wessel als Vorsitzenden ab. Die
Schiffchen der Uniform wurden durch Fellmützen mit blauen Federn ersetzt. Zudem
wurden noch Blousons angeschafft.
Gudrun Neigenfind wurde 1979 die nächste Vorsitzende des Vereins, der an der
nordrhein-westfälischen Landesmeisterschaft in Essen teilnahm, bei der er sich
für die Deutsche Meisterschaft in Knesebeck qualifizierte. Dort belegten die
„Blau-Weißen“ den neunten Platz. Unvergessen blieben auch Karnevalsauftritte in
Mannheim und Belgien.
1980 verließ Dieter Hinkämper aus familiären Gründen den Verein. Seine
Nachfolger als musikalische Leiter wurden Johannes Sander und Detlef Krüger. Der
Verein entwickelte sich zu einem Freizeitgestalter, was die zahlreichen Pokale
und Urkunden, die auf den Meisterschaften und Wettstreiten gewonnen wurden,
bestätigen. Gemeinsam reisten die Musiker auch für 14 Tage nach Oberbayern.
1982 löste Mechthild Entrup die beiden musikalischen Leiter Johannes Sander und
Detlef Krüger ab. Zwei Jahre später übernahm Andreas Grohs das Amt. Im Jahr 1985
wurde die Uniform noch einmal verändert. Die alten Jacken wurden durch
qualitativ höherwertige Jacken ersetzt, die noch heute getragen werden.
In der Generalversammlung drei Jahre später übernahm Volker Neigenfind von
Gudrun Neigenfind den Vorsitz. Andreas Grohs übergab den Job als Tambourmajor
und musikalischer Leiter an Ralf Heinrichbrummel.
„1988 bis 1990 waren die schwersten Jahre in der Vereinsgeschichte des
Stadtfanfarenzuges. Der Verein stand kurz vor der Auflösung. Auftritte mussten
abgesagt werden, die Übungsabende fanden nicht mehr statt. Eine Krisensitzung
folgte der anderen“, beschreibt die Chronik die wenig „goldenen Jahre“ des
Stadtfanfarenzugs. Dann leitete der geschäftsführende Vorstand – Volker
Neigenfind, Theo Puke, Marianne Puke, Gisela Neigenfind und Tina Schimmelpfennig
– einschneidende Änderungen ein. Die S-Ventilfanfaren wurden verkauft und
B-Trompeten angeschafft. Unter der Leitung von Günther Röpke erholte sich der
Verein von seiner Krise, da neue Musikstücke gespielt wurden, die sehr gut bei
dem Publikum ankamen. Die Mitgliederzahl stieg wieder auf 25 Spieler an. Zum
20-jährigen Bestehen wurde eine Musikschau veranstaltet, die weitere Mitglieder
anlockte. 35 bis 45 Auftritte wurden im Jahr gespielt, die von
Karnevalsveranstaltungen in der Halle Münsterland bis zu Musikfesten in den
Niederlanden reichten. Dann löste Bianca Freund als neue Tambourmajorin Ralf
Heinrichbrummel nach dessen neunjähriger Tätigkeit ab.
Vor zehn Jahren wurde das 25-jährige Bestehen des Vereins gefeiert. 33 aktive
und 24 passive Mitglieder nahmen daran teil. Besonderheit: Viele Ehemalige des
Vereins griffen unter der Leitung von Dieter Hinkämper nach langer Pause noch
einmal zum Instrument und probten ein halbes Jahr.
An der großen Musikschau zum 25. Geburtstag nahmen 33 Musikvereinen mit 800
Musikern teil. Intensiv gepflegt wurde ab da auch die Partnerschaft mit
Kirchberg. Der Verein wuchs weiter und zählte mittlerweile 38 aktive und 27
passive Mitglieder. Mit gemeinsamen Fahrten bis an die luxemburgische Grenze und
zahlreichen anderen Veranstaltungen wurde die Kameradschaft intensiv gepflegt.
Zum 30-jährigen Bestehen im Jahr 2003 bildete sich auch eine Gruppe
„blau-weißer“ Tänzerinnen. Mitte des Jahres gab Bianca Freund die musikalische
Leitung aus privaten Gründen ab. Ein Jahr später nahm nach 18 Jahren auch Volker
Neigenfind Abschied als Vorsitzender. Udo Gravermann übernahm den Job im
inzwischen 73 aktive und passive Mitglieder großen Verein. Lisa Gravermann
unterstützte fortan Kathrin Bayer bei den Probenabenden.
Im Jubiläumsjahr 2008 schließlich nahmen langjährige Vorstandsmitglieder
Abschied: Marianne und Theo Puke sowie Gisela Neigenfind gaben ihre Posten ab.
Derzeit besteht der Vorstand aus Udo Gravermann (Vorsitzender) Christian Opitz
(zweiter Vorsitzender), Thomas Michalak (Kassierer), Bianca Michalak
(Schriftführerin), Ines Römer (Stellvertreterin), Martina Medved (Spieler- und
Jugendwartin) und Andrea Gravermann (Elternwart).
VON
JOSEF THESING, SENDENHORST

Generalversammlung des Stadt-Fanfarenzuges
Am Freitagabend, den
07.03.08 begrüßte der 1. Vorsitzende Udo Gravermann zahlreiche Mitglieder des
Stadt-Fanfarenzuges „Blau-Weiß“ zur Generalversammlung im Bürgerhaus. Im Moment
zählt der Verein 63 aktive und passive Mitglieder.
Nach dem Begrüßungsworten
von Udo Gravermann gab er das Wort an die Schriftführerin Gisela Neigenfind ab.
Sie lieferte einen Jahresbericht und blickte auf viele Auftritte und andere
Aktivitäten des Vereins zurück.
Danach gab Kassiererin
Marianne Puke einen positiven Kassenbericht, den die Kassenprüfer Silvia Keppler
und Volker Neigenfind bestätigten. Martina Schmitz und Rainer Haverkamp wurden
zu den neuen Kassenprüfern gewählt.
Christine Freund und
Melanie Vogel vom Vergnügungsausschuss berichteten von den Aktivitäten des
letzten Jahres und gaben auch schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf 2008.
63 gezählte Übungsabende
und Auftritte hatte der Fanfarenzug im letzten Jahr und hier waren die aktiven
Mitglieder immer dabei. Felix Gravermann war an 62 Übungsabenden bzw.
Auftritten anwesend und sicherte sich so den Wanderpokal, der die letzten zwei
Jahre von Dennis Katzmarzik angeführt wurde. Nadine Volkery, Josef Engbert und
Willem Beyer waren jeweils 61mal anwesend und Kathrin Beyer 59mal.
Udo Gravermann dankte
Thomas Michalak für 5 Jahre Treue zum Verein. Tina Beermann, die nicht anwesend
sein konnte, ist nun seit 20 Jahren Mitglied im Fanfarenzug. 25 Jahre Treue zum
Verein bewies Bianca Michalak als aktives Mitglied. Ebenso wurde Peter Dokus
gedankt, da er seit 30 Jahren Mitglieder im Fanfarenzug sind. Leider war auch er
nicht anwesend.
Theo Puke (2.
Vorsitzender), Marianne Puke (Kassiererin) und Gisela Neigenfind
(1. Schriftführerin)
beendeten nach Jahrzehnten ihre Arbeit im Vorstand des Vereines. Theo Puke wurde
als Ehrenvorsitzender geehrt und auch Marianne Puke und Gisela Neigenfind wurde
herzlich für ihre langjährige Arbeit gedankt.
Anschließend kam es zu den
Neuwahlen des Vorstandes.
Udo Gravermann ist weiterhin
1. Vorsitzender des Fanfarenzuges und Christian Opitz wurde zum neuen 2.
Vorsitzenden gewählt. Der neue Kassierer ist Thomas Michalak und Bianca Michalak
ist jetzt die 1. Schriftführerin. Ines Römer ist die 2. Schriftführerin, Martina
Medved ist Spieler und Jugendwart und Andrea Gravermann wurde zum neuen
Elternwart gewählt. Nach der Verabschiedung des alten Vorstandes gab es unter
dem Punkt Verschiedenes noch einige kleinere Punkte zu klären. Unter anderem
wurde auch das 35-jährige Vereinsjubiläum am 07.September 2008 angesprochen.
Damit endete der offizielle Teil der Generalversammlung des Stadt-Fanfarenzuges
und der Abend konnte in einer gemütlichen Runde ausklingen.
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